Auf ein Bier im Interzonenzug – Fangeschichten aus einem geteilten Land

Veröffentlicht von Redaktion am

Der Bau der Mauer und der Sonderstatus Berlins hatten auch auf Fußball und Fankultur große Auswirkungen. Allein logistisch brachte die politische Lage manch ein Hindernis mit sich. So mussten die Berliner Bundesligisten und ihre Anhänger für Auswärtsspiele über die Transitstrecke durch die DDR fahren.

Wir wollen gemeinsam mit Zeitzeugen die Gelegenheit nutzen, zurück in eine Zeit zu reisen, als die Fankultur noch langhaariger, improvisierter und ruppiger aussah. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln machen wir uns auf die Suche nach der Besonderheit des Fußballs in Westberlin. Ein besonderes Augenmerk wird dabei der alten Dame Hertha BSC geschenkt.

Im Anschluss an die Radtouren entlang der ehemaligen Mauer wird am 13. Oktober um 18:00 Uhr im Fanprojekt Berlin (Cantianstr. 25, 10437 Berlin) die ein oder andere Anekdote ausgepackt.

Wir freuen uns auf:

  • Helmut Friberg – hält den Hertha-Auswärtsfahrtrekord, obwohl er eigentlich gar nicht mehr weiß, warum er sich das antut.
  • Hansi Klepac – zieht es seit den 70er Jahren in den Wildpark, seit den 80er Jahren fährt er dem KSC auch auswärts hinterher, immer gerne nach Berlin.

Moderation: Manne Sangel – 30 Jahre lang die Stimme des Hertha-Echos, momentan schenkt er seine Stimmbänder der U23 von Hertha BSC, deren Stadionsprecher er ist.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion bietet sich die Gelegenheit, mit Zeitzeugen und Veranstaltern ins Gespräch zu kommen. Für weitere Informationen und Rückfragen wendet euch einfach per Mail an info@fussball-ohne-mauer.de.

Fußball ohne Mauer wird gefördert mit Mitteln aus dem Förderpool PFiFF (Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur) des DFL e.V.

Kategorien: Veranstaltung

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